Benimmregeln in Bus und Bahn
Bus und Bahnfahrten zerren an den Nerven - auch wegen der Mitreisenden. Auch in Bus und Bahn gilt Anstand. Diese fünf Regeln sollten Sie beachten, um sich und Ihren Mitfahrern die Fahrt angenehmer zu gestalten.
Benehmen
Viele Menschen führen sich in Bus und Bahn auf wie im heimischen Wohnzimmer. Das gilt nicht nur für grölende und angetrunkene Reisende und -gruppen. Manche Leute feilen sich die Nägel, legen die Beine auf den Sitz oder zwingen einem sinnlose Gespräche auf. Gerade, wenn es laut und eng wird, heißt es: Ruhe bewahren. Wird man geschubst, bedrängt oder gestört, sollte man dies offen ansprechen, sich aber um einen freundlichen Ton bemühen.
Essen
Vor allem Bahnfahrten können lang sein. Deshalb kann das Essen im Zug, anders als in der Straßenbahn, nicht verboten werden. Es geht vor allem um Hygiene und Geruchsbelästigung, warme und stark riechende Gerichte sollten deshalb tabu sein.
Telefonieren
Wichtige Telefongespräche lassen sich nicht vermeiden. Viele Leute plaudern aber über ihre intimsten Geheimnisse“. In diesem Fall sollte der Störenfried, gegebenenfalls gemeinsam mit anderen Gästen, auf die Belästigung hingewiesen werden. Wer telefoniert, sollte sich kurz halten und keine ausgedehnten Gespräche mit privatem Inhalt führen. Auch die Lautstärke sollte den Umständen angepasst werden. Das gilt auch fürs Musikhören, denn niemand sollte davon ausgehen, dass sein Sitznachbar den gleichen Musikgeschmack hat.
Ein- und Aussteigen
Jeder weiß eigentlich, wie das Umsteigechaos zu verhindern ist, trotzdem hält sich niemand dran. Schließlich will jeder einen Platz ergattern. Dennoch hilft nur eines, und das versteht sich eigentlich von selbst: Erst aussteigen lassen, dann einsteigen. Dann geht's auch schneller.
Sitzplatzsuche
Kaum ist mit dem Einstieg die erste Hürde geschafft, beginnt der Kampf um die Sitzplätze, denn auch von der anderen Seite des Ganges nähern sich bereits Platzsuchende. Die erste Klasse bleibt meist frei, mit einem Ticket zweiter Klasse streift man durch die Abteile, vorbei an potenziell freien Plätzen, die jedoch von Taschen belegt werden, deren Besitzer teilnahmslos aus dem Fenster starren und hoffen, nicht gefragt zu werden: „Is' da noch frei?“. Generell gilt: Taschen gehören auf den Schoß oder unter den Sitz.

