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Rhein-Sieg-Kreis - 1.750 Verkehrsschilder weniger

03.08.2010 15:12 Alter: 2 Jahre

 

Kategorie: Pressemitteilungen Rhein-Sieg-Kreis

Erfolgreiche Aktion „…..und tschüss“ wird fortgesetzt

Den Schilderwald im Rhein-Sieg-Kreis sinnvoll zu lichten, um damit langfristig positive Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit zu erreichen, ist Ziel der Aktion „…und tschüss“.  Im Sommer des Jahres 2008 wurde diese Aktion vom Straßenverkehrsamt des Rhein-Sieg-Kreises in Zusammenarbeit mit der Kreispolizeibehörde in Siegburg, den zuständigen Baulastträgern und unterstützt von ADAC Nordrhein gestartet.

Im Rahmen der Aktion führen die Verkehrsexperten des Rhein-Sieg-Kreises so genannte „Verkehrsschauen“ durch und überprüfen, welche Verkehrszeichen nicht mehr zeitgemäß, überzählig oder einfach sinn- oder nutzlos geworden sind. Bei der Besichtigung wird aber auch sehr intensiv darauf geschaut, ob sich gefährliche Stellen besser sichern lassen, indem zum Bespiel bestehende Verkehrszeichen ergänzt oder ersetzt werden durch Leitpfosten, Leittafeln, Schutzplanken oder durch bauliche Maßnahmen.

Das Straßenverkehrsamt des Rhein-Sieg-Kreises ist hinsichtlich dieser Verkehrsschauen für die acht Gemeinden des Kreises (Alfter, Eitorf, Neunkirchen-Seelscheid, Much, Ruppichteroth, Swisttal, Wachtberg und Windeck) mit einem Straßennetz von Bundes-, Landes-, Kreis- und Gemeindestraßen mit  etwa 1.874 Kilometern zuständig.

Derzeit wird das Straßennetz in Neunkirchen-Seelscheid mit der vorhandenen Beschilderung genauestens unter die Lupe genommen. Die Straßen in der Gemeinden Windeck, Eitorf, Ruppichteroth, Wachtberg und Much wurden bereits  einer Verkehrsschau unterzogen.

Bislang wurden bei der Aktion bereits insgesamt über 1.750 Schilder ermittelt, die entweder bereits abgebaut wurden  -  oder noch abgebaut werden sollen. Diese sind mit einem gelben Folienbeutel verhüllt und der Aufschrift „…und tschüss“ gekennzeichnet. Dieter Siegberg, Leiter des Straßenverkehrsamtes und Vorsitzender der Unfallkommission auf dem Gebiet des Rhein-Sieg-Kreises,  fasst die Aktion kurz und prägnant zusammen:„Weniger ist hier mehr, der Verkehrsteilnehmer wird nicht gegängelt, sondern seine Selbstverantwortung dadurch gestärkt.“

Bei der Aktion wurden aber auch nicht mehr gültige Beschilderungen gegen aktuelle Verkehrszeichen ausgetauscht.  Zur Optimierung des Streckennetzes war es außerdem teilweise erforderlich, neue Verkehrszeichen anzuordnen.

In naher Zukunft werden noch die Straßen in den Gemeinden Swisttal und Alfter vollständig abgefahren und besichtigt.

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