Umweltzone Köln wächst auf fünffache Größe
Im Kampf gegen Feinstaubbelastung wird die Kölner Umweltzone auf die fünffache Größe ausgedehnt.
In einer gemeinsamen Projektgruppensitzung in Sachen Luftreinhalteplan bei der Bezirksregierung Köln, unter Beteiligung des Landesamtes für Umwelt- und Verbraucherschutz NRW (LANUV) und der Stadt Köln, haben sich die Beteiligten auf eine Ausdehnung der Kölner Umweltzone verständigt. An dieser Sitzung haben neben der Kölner Umweltdezernentin Henriette Reker auch zahlreiche weitere Behörden- und Verbandsvertreter teilgenommen.
Das LANUV erläuterte, dass die Stickstoffdioxidgrenzwerte weiterhin großflächig erheblich überschritten werden. Laut Verursacheranalyse des LANUVs ist die Stickstoffdioxidbelastung im Wesentlichen auf den Fahrzeugverkehr zurückzuführen. Deshalb haben die Bezirksregierung Köln und das LANUV vorgeschlagen, neben den zahlreichen Einzelmaßnahmen insbesondere die Kölner Umweltzone auszudehnen. Dieser Vorschlag ist von der Stadt Köln akzeptiert worden. Um die unterschiedlichen Regelungen zu Umweltzonen in NRW zu harmonisieren, sollen die Regelungen des Luftreinhalteplans Köln zeitlich weitgehend an die des Luftreinhalteplans Ruhrgebiet angepasst werden.
Aus diesem Grund wurde folgender Zeitplan vorgeschlagen:
Ab 01. April 2012: Räumliche Ausdehnung der Kölner Umweltzone (vgl. Anlage)
Ab 01. Januar 2013: Ausschluss der Fahrzeuge mit roter Plakette
Ab 01. Juli 2014: Ausschluss der Fahrzeuge mit gelber Plakette
- Dateien:
grafik.pdf
