Der Arbeitskreis Parken
Mobilität ist eine zentrale Voraussetzung für die Lebens- und Wirtschaftsabläufe in unserer Gesellschaft.
Sie in ausreichendem Maße zu sichern, ist eine große Herausforderung für Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft. Das gilt vor allem auch vor dem Hintergrund, dass mit der Globalisierung der Wirtschaftsentwicklung, mit der Trennung der Funktionen im Stadtleben und mit der erwarteten Steigerung des Sozialproduktes weitere Zuwächse in der motorisierten Mobilität nicht auszuschließen sind, die bei unbeeinflusster Entwicklung sich vorrangig im Individualverkehr auswirken werden.
Die vorhandene Situation in der Verkehrsabwicklung und ergänzend hierzu die zunehmende Verkehrsnachfrage – gerade in Verdichtungsräumen und im Bereich des motorisierten Individualverkehrs – führt nicht nur zu den bekannten Problemen, sondern beeinträchtigt auch die Leistungsfähigkeit der städtischen Verkehrssysteme. Die erkennbaren Überlastungseffekte verursachen nicht nur zunehmend Zeitverluste in der Distanzüberwindung – verbunden mit erheblichen volkswirtschaftlichen Verlusten – sondern auch einen erhöhten Ressourcenverbrauch mit den angesprochenen Folgen für Umwelt und Lebensqualität.
Lösungsstrategien, die allein auf der Bildung neuer Verkehrsinfrastruktur beruhen, sind heute aufgrund der fehlenden Ressourcen (Geld und Platz) ebenso wenig konsensfähig wie restriktive Maßnahmen. Aus den bisherigen Erfahrungen ist jedoch zu erkennen, dass sich die Mobilität grundsätzlich verändern, beeinflussen und damit verlagern lässt. Dies wiederum bedeutet, dass zukünftig Instrumente geschaffen werden müssen, über die Mobilität gesteuert werden kann.
Ziele
Um zu einer flächendeckenden Information über die Parkraumsituation in der Region zu gelangen und den Verkehr entsprechend leiten zu können, ist die vollständige Einbindung aller Parkflächen sowie der vorhandenen Systeme für das Leiten des Parkverkehrs erforderlich.
Ein wesentlicher Bestandteil des Mobilitätsportal www.mobil-im-rheinland.de ist die Frage nach den zur Verfügung stehenden (freien) Parkplatzkapazitäten der einzelnen Städte und Kommunen. Einzelne kommunale Partner verfügen bereits über ein dynamisches Parkleitsystem (und zeigen diese auch im Internet an) bzw. bauen dieses gegenwärtig auf. Viele weitere Gemeinden besitzen Informationen über statische Parkdaten.
Der Arbeitskreis Parken befasst sich intensiv mit den möglichen technischen Lösungen, damit alle bereits vorhandenen dynamische Daten unter www.mobil-im-rheinland.de integriert und somit die Voraussetzung für ein intermodales Routing mit IST-Daten zu entwickeln.
Folgende Aufgaben waren und sind zu lösen:
- Analyse der vorhandenen statischen und dynamischen Parkdaten
- Entwicklung einer Schnittstelle zwischen Parkhaus / P&R und Mobilitätsportal
- Kostenkalkulation inkl. Klärung der Kostenträgerschaft


